Exzellente Praxis

«Vom Aufstellen und Stegreifen …»
Systemaufstellungen und Psychodrama als Methoden und zur Selbsterfahrung

Kinder übernehmen oft ungelöste Probleme von Eltern, Grosseltern und Verwandten. Dies geschieht aus Liebe, Loyalität und aus dem Wunsch, dazuzugehören. Oft tragen wir auch im Erwachsenenleben unbewusst alte Verstrickungen und überholte, ungelöste Geschichten der Vergangenheit in uns. Mit der Methode des «absichtslosen» Familienstellens und/oder des psychodramatischen Schauspiels sollen diese einschränkenden Bindungsgeschichten deutlich und bewusst gemacht werden. Damit entstehen neue Freiräume und neue Handlungsspielräume. Das gemeinsame Erleben von neuen Lösungsbildern hat eine tiefe, berührende Wirkung und ermöglicht das Aussteigen aus dem Familienskript und das Erschliessen von Kraftquellen.
Unsere Arbeit richtet sich nach den Ansätzen von Virginia Satir und Jacob Levy Moreno.

Teilnehmende

  • Frauen und Männer, welche Lösungen für sich selbst, für die Partnerschaft, für ihre Familie und/oder für ihre Kinder finden wollen.
  • Frauen und Männer, welche beratend arbeiten und ihre Kenntnisse und Kompetenzen durch weitere Methoden erweitern wollen.

Ziele

  • Subjektive Familienrealitäten bewusst erleben
  • Fördern der Autonomie durch Auseinandersetzen mit familiären Bindungen
  • Systemische Metaprinzipien und Grundannahmen kennen
  • Entwickeln einer phänomenologischen Schau und einer Haltung des «Leerwerdens»
  • Lernen lösungsorientierter Fragestellungen
  • Möglichkeiten erproben, Aufstellungen/Psychodrama in der eigenen Arbeit zu integrieren

Inhalte

  • Familienaufstellungen/psychodramatisches Schauspiel erleben
  • Theoretisches Grundlagenwissen
  • Rolle der Aufstellungsleiterin / des Aufstellungsleiters, der Spielleiterin / des Spielleiters
  • Aufstellungsphasen/Spielphasen: Vorgespräche, Vertragsarbeit, Aufstellung/Schauspiel, Nachgespräche/Nacharbeit
  • Einsatz und Grenzen der Methoden
  • Methodische Varianten
Organisation und Durchführung (2 Tage)
Leitung Margot Ruprecht und Benno Greter
Daten 28./29. Oktober 2020
Zeiten jeweils 8.35 bis 16.25 Uhr
Kosten Fr. 490.–